
Der Hamburger Graffiti-Künstler Heiko Zahlmann, seit ein paar Jahren eher Richtung Skulptur und Malerei unterwegs, ist unter anderem verantwortlich für die begehbare Betonskulptur “20357″, die nun seit knapp eineinhalb Jahren den Karolinenplatz schmückt und sich besonders bei Skatern einiger Beliebtheit erfreute bis sie vor ein paar Wochen freizeitsportlerabweisend umgerüstet wurde…
Die Galerie Borchard stellt vom 26. März bis zum 22. Mai Kunst und Architektur: ” Von der Wand in den Raum in den Himmel” des noch unter 40jährigen aus.
Die Vernissage beginnt um 19:00h mit einer Einleitung von Hajo Schiff.

Wer auf gemütlichen Hip Hop und Breaks steht, der kommt an Mr. Thing nicht vorbei. Seine Tunes kommen so bequem um die Ecke, dass der ITF- bzw. DMC Gewinner die Sneakers hinter den Plattentellern am liebsten auszieht. Jetzt bloss nicht alle nachmachen, denn getanzt werden will ja schließlich auch noch. Schade dass der Gute nicht mehr mit den Scratch Perverts cuttet, aber dann wäre er vielleicht auch gar nicht hier.
J.Lu am 15. März 2010 in
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Luxusloft oder Wohnsilo? Wie die Hamburger wohnen (werden).
Im Gespräch zwischen dem Architekturhistoriker Gerd Kähler und dem Architekturkritiker Claas Gefroi ist die Bau- und Wohnkultur in Hamburg das Thema.
Kähler, bald 70 Jahre alt, ist ein angenehm basisdemokratisch argumentierender, leicht ins schnoddrige abdriftender, anekdotenreicher Erzähler und bissiger Kritiker beispielsweise der Privatisierung öffentlichen Raumes.
Claas Gefroi ist Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hamburgischen Architektenkammer und zudem als Autor und Kritiker für verschiedene Zeitschriften tätig. Seine inhaltliche Positionierung ist mir nicht bekannt.
Das Gruselwort Gentrifizierung dürfte ebenso thematisiert werden wie der kaum vorhandene Sozialwohnungsbau, Edelsanierung, Perlenkette usw.
Sollte die Diskussion wider Erwarten uninteressant verlaufen, kann man sich immer noch in den Büchern dieser außergewöhnlich schönen Buchhandlung vertiefen.
yosa am 15. März 2010 in
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Autechre gehören zu denen, über die nicht viel Worte verloren werden müssen. Hier die wichtigsten: Sie treten deinem Hirn in die Eier!
Wem das noch nicht bekannt war, soll gerne erfahren, daß die Herren Rob Brown und Sean Booth beim Superlabel Skam (was machen eigentlich BOC?) angefangen haben, dann zeitnah zu Warp gewechselt haben, bei denen sie bis heute veröffentlichen und One-Of-The-Most-Brainfucked-Sounds ihr eigen nennen dürfen. Also irgendwas wie Aphex Twin, Squarepusher oder Venetian Snares. Die wahrscheinlich beste Möglichkeit sich das zu verdeutlichen bietet das Video zu ‘Gantz Graf‘.
karl am 15. März 2010 in
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Schnelltipp für kurz- und wildentschlossene, sowie unverplant spontane Freitagsabendsuperwahnsinnskonzertbesucher: Portmanteau haben mir letztes Jahr im Haus73 die Socken weggerockt, heftigste Ausdruckstanzzuckungen zugefügt und den Kopf in beständiges Nicken versetzt. Wer das verpasst, kann sie sonst im April schon wieder in Hamurg sehen, muss dann aber hinterher The Notwist ertragen(!?) und dafür den Preis von zwei Kisten und nicht von einer Flasche berappen. Ach was rede ich noch: Hingehen!
PS: Schiele gerade verträumt auf meine Notwist-Karte.

Malte Muthesius hat den ganzen Keller voller Polaroidfilme und macht sich keine Sorgen um zwischenzeitliche Produktionsstopps der guten alten Sofortbilder. Muthesius nutzt die Filme allerdings nicht als Lichtbild, sondern als Leinwand. Während der Entwicklung bearbeitet er die Fixierpaste mit Pinsel, Rolle oder Schrot, um das künstlerische Experiment im Anschluss hochauflösend einzuscannen. Die dann von ihm gewählten Ausschnitte bzw. Vergrößerungen werden als Prints aufgezogen und erstmalig öffentlich in Hamburg präsentiert.
Vernissage: Dienstag, 9. März 2010, 20 Uhr
Dauer der Ausstellung: 26. Januar bis 18. April 2010
Öffnungszeiten: Donnerstags 16 bis 20 Uhr, und nach Absprache
Kultwerk West: Kleine Freiheit 42 (Ecke Simon-von Utrecht-Str.)
J.Lu am 5. März 2010 in
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Vom Namen her könnte Karl Blau auch ein Volksmusikinterpret aus dem Osthessischen Bergland sein. Geografisch liegt man da ziemlich daneben, musikalisch passt das sogar ungefähr. FOLKsmusik auf LSD. Amerikanisches Lagerfeuer mit Ecken und Kanthölzern. Gegrillte Marshmallows mit Senf. Ich habe ihn vor einigen Jahren als Bassist für Laura Veirs in der Weltbühne gesehen, da sah er aus wie Frau Antje. Also vielleicht doch Kräuterzigarrette statt Acid. Schmeckt eh besser.
J.Lu am 5. März 2010 in
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Der orange-press-Verlag hat ein Buch des Londoner Guerilla-Gardening-Pioniers Richard Reynolds publiziert, welches Pflichtlektüre für alle Freistilpflanzer und Außenweltgestalter ist. Reynolds ist im März auf Lesereise in Deutschland, dankenswerterweise mit einem Termin in Hamburg. Die Veranstaltung der “Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur”(!) findet im Stavagenhaus, Frustbergstr. 4 statt.
Für Brachflächenbepflanzung und Verkehrsinselbeblumung. Für Interventionen im öffentlichen Raum und anarchistische Stadtbegrünung.
Die Stadt gehört allen.
yosa am 27. Februar 2010 in
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